Ab November 2010 über BoD und im Buchhandel erhältlich!

Kurze Inhaltsangabe des Buches:

Indianisten verzerren indianisches Leben. Vieles von dem, was sie tun, ist komisch! Da sie gern ein wenig übertreiben, wird es noch ein wenig seltsamer. Obwohl: Sie schaffen mit Lebensfreude, sind voller Hoffnung und dabei sehr ehrgeizig.
Es liegt also nahe, auch das Leben der Indianisten zu karikieren. - Warum auch nicht?

Das kollektive Bewusstsein der Deutschen ist sich sicher, das „Indianerspiel“ zu kennen. Etliche sagen: „Dieses Thema haben doch Karl Mays Erben bereits abgearbeitet. – Wir leben im 21. Jahrhundert!“

Indianisten organisieren Aktionen, an die hat noch kein Indianerschriftsteller gedacht:
Wenn Sie eine Frau sind: Würden Sie Ihren Freund mit Kuhfladen bewerfen und Spaß daran haben?
Was würden Sie tun, wenn Ihnen hier in Europa beim Spaziergang Indianer auf dem Kriegspfad begegnen?

Die etwas merkwürdigen Gesellen, die so etwas tun, stammen mitten aus unserer Gesellschaft. Sie sind nur ein bisschen verrückter. Sie bewegen sich in ihrem „Freizeitleben“ in einer „Parallelwelt“.
Ich selbst bin involviert, beobachte, schreibe und genieße.
Indianisten sind nicht peinlich. Ich verstehe das Anliegen.
Sie wollen nicht ständig über das Elend nachdenken, das unfähige Politiker organisieren. - Deshalb erfinden sie eine reizvolle „Indianerkultur“, in der sie sich wohl fühlen.
Als Indianist will man in fremden Bräuchen eine Heimat finden. Das ist amüsant und schwer.
Indianisten wollen Koryphäen sein und so gesehen werden - und fürchten sich oft gerade deshalb.

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abstand
 

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